Jahresrückblick 2019 in Ambohitsara und Umgebung – 2

Jahresrückblick 2019 – ein Grund zum Danken

Bauhof

  • Bei 20 von 28 Gebäuden wurden inzwischen die undichten Strohdächer durch regenfeste Blechdächer ersetzt.
  • Nach einem „beinahe-Unfall“ mit dem Sadko – er ist bei Regen weggerutscht und hing mit 1 Rad über dem Abgrund – wurde die Piste repariert. Auch viele umliegende Dörfer haben mitgeholfen.

Landwirtschaft

  • Die Lebensmittelproduktion für die Kantine lief sehr gut. Es wurde so viel Gemüse produziert, dass wir sogar den Überschuss verkaufen konnten.
  • In der Projekt-Management-Schulung im September wurde als Fallbeispiel die Landwirtschaft verwendet. Seitdem arbeiten Philibertine und ihr Team nach getakteten Zeitplänen.
  • Wir haben einen dritten Einachsschlepper, ein italienisches Fabrikat. Er ist klein und leicht und wurde für  Weinanbau konzipiert. Manche unserer Felder liegen nämlich auf hügeligem Gelände.
  • An einem anderen Standort – Bejahoa – haben wir begonnen Obst anzubauen, weil es dort das ganze Jahr genug Wasser gibt.

Alphabetisierung und Gemeindearbeit

  • Da manche Kinder sehr weit von dem Einzugsbereich der Hope-Missionsschule wohnen, können sie gar nicht zur Schule gehen. Pastor Clement, unser Stipendiat, hat  sich z.B. auch um diese Kinder gekümmert.  Natürlich haben auch viele Erwachsene – darunter auch manche ältere Männer – wieder am Alphabetisierungs-Programm teilgenommen.
  • 7 Paare haben in Ambohitsara standesamtlich und kirchlich geheiratet – es war ein riesiges Fest und ein starkes Zeugnis für Jesus. Wir ermutigen die Leute zu heiraten. Dadurch werden die Frauenrechte und die Rechte der Ehepaare gegenüber der Sippe gestärkt: dies ist unsere Basis für eine effiziente Familienplanung.
  • Unsere christliche Jugendarbeit wurde in die  „Schülermission Madagaskar“ (eine überkonfessionelle NGO)  eingegliedert und gewinnt immer mehr Raum in unserer Gemeindearbeit. Es nehmen jetzt ca. 70 Schülerinnen und Schüler an unseren christlichen Jugendgruppen teil. Ca. 15 davon leben jetzt mit Jesus.
  • Viele ältere Männer kommen jetzt zur Kirche. Früher kamen fast nur Frauen und Kinder vom Dorf. Auch Lebond, der „Tierarzt“ (eigentlich ist er Tierpfleger) des Dorfes hat sein Leben Jesus übergeben. Er hat bis vor seiner Bekehrung immer wieder für Unruhe gesorgt und uns viele Probleme verursacht. Jetzt hat er ganz öffentlich bekannt: „Bis jetzt habe ich mein Leben vergeudet – weil ich es ohne Jesus gelebt habe. Ich bedaure das sehr. Aber jetzt hat sich alles geändert“…
  • In Ambohitsara und Umgebung gibt es jetzt ca. 8 Gemeinden. In Ambohitsara selber wurde auch eine calvinistische Kirche plus Kirchengebäude gebaut.

Unsere Arbeit in Ambohitsara wächst und wächst…. Wer hätte das geglaubt, dass aus  etwas winzig kleinem so eine tolle Sache wird. Gott hat diese Arbeit, die Ihr so treu unterstützt, reich gesegnet. Wenn wir alle einmal vor dem Thron Gottes stehen, werden wir die Christen aus Ambohitsara sehen…. Und Ihr alle habt Euren Anteil daran geleistet!

 

Misaotra betsaka – sagen alle Leute aus Ambohitsara und Umgebung.

 

 

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