Der SADKO-Eger fährt

Der SADKO ist startklar!

Endlich ist es soweit: Der SADKO ist einsatzbereit. Wir und alle unsere Mitarbeiter freuen uns  riesig und sind Gott sehr dankbar, dass wir jetzt dieses tolle Auto haben.

Bisher stand es bei dem Autohändler Gazkar in Tana (Hauptstadt), wo alle notwendigen Extras eingebaut wurden:

  • Ein Dachgepäckträger mit darunter geschobenem Glasschutz, den man bei Bedarf ganz einfach herausziehen und einhaken kann.
  • LED-Beleuchtung, die man dann Nachts einsetzen kann. I.d.R. wird eigentlich immer nur bei Tag gefahren. Aber wenn ein dringender Notfall in der Krankenstation anliegt, dann muss der SADKO auch mal Nachts ausrücken. So hat man auch eine gute Beleuchtung, falls es nötig  ist (Notfallentbindung unterwegs).
  • Ein Rammschutz, um mögliche Hindernisse auf den schlechten Pisten aus dem Weg zu räumen.
  • Eine  Seilwinde war schon  eingebaut – damit kann man sich selber wieder aus dem Matsch herausziehen.
  • Viele Aufschriften auf dem Auto, mit dem wir zusätzlich das Evangelium „durch die Steppen und Pisten“ tragen.
  • ein Autoradio u.v.m.

 

 

Die Leute von Gazkar sind so begeistert über die vielen Extras, dass sie „unseren“ SADKO sogar für Besichtigungen (viele Leute in Madagaskar, z.B. die Gendarmen, wollen aktuell solche Fahrzeuge kaufen) nutzen.

Nach mehreren Vorstellungsgesprächen in Majunga, geführt durch Viviane und 2 Beratern der Hope-Projekte-Madagaskar, konnten wir 2 Fahrer einstellen. Sie sind beide Evangelisten und werden, wenn sie nicht fahren, unser Alpha-Team verstärken. Es war uns sehr wichtig, geistliche Leute zu bekommen, weil man sich auf sie verlassen kann.

Johnny und Fulgence sind jetzt beide gut in Tana (Hauptstadt) angekommen. Das ist heutzutage in Madagaskar nicht selbstverständlich: Autounfälle, Raubüberfälle durch Banditen, Autopannen sind unterwegs nicht selten!

Johnny und Fulgence (re)

Deswegen werden die beiden ab morgen eine Serie von Trainings durchlaufen: Donnerstag und Freitag Mechaniker-Training und Fahrtraining auf der Übungsstrecken von Gazkar. Samstag und Sonntag werden Trainingsfahrten im Hochland sein – auf Pisten. Johnny und Fulgence sollen sich den sicheren Umgang mit dem Fahrzeug sowie mit der Power dahinter aneignen.

Sobald die beiden sicher fahren, werden sie voraussichtlich mit dem SADKO nach Majunga fahren, um ihre Familien abzuholen. Danach geht es ab nach Ambohitsara.

Johnny und seine Frau

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an alle, die es ermöglicht haben, dass wir jetzt dieses tolle Auto haben (s. Aufschrift auf den Türen des SADKO).

Der SADKO ist nicht nur ein Transportmittel. Er wird:

  • viele Leben retten, wenn Kranke evakuiert werden müssen
  • die Unterernährung bei den Kindern effektiv bekämpfen (Einkaufsfahrten)
  • Wege verkürzen und Reisen sicherer machen
  • das Evangelium von Jesus Christus durch Steppe und Pisten tragen – u.a. durch die Aufschriften auf dem SADKO.

Vielen Dank – Misaotra tompoko – sagen alle unsere Mitarbeiter, die Bevölkerung, die Kinder von Ambohitsara.

Damit der SADKO fährt, fallen aber auch noch monatliche Zusatzkosten an. Z.B. ist eine Vollkaskoversicherung für dieses wertvolle Auto für die ersten 2 Jahre  ein Muss! Die einzige Versicherung, die im Fall der Fälle wirklich zahlt, ist die „Allianz“ (man glaubt es kaum, aber die gibt es sogar in Madagaskar). Aber die ist sehr teuer. Deswegen suchen wir noch nach SADKO-Paten, s. Spendenseite: http://hope-projekte-madagaskar.org/sadko-eger-patenschaft/

Werden Sie SADKO-Pate, damit „der SADKO fährt“!

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2 Antworten zu Der SADKO-Eger fährt

  1. H. Voggetzer sagt:

    Ein Super Projekt, auch gemanaged durch viele professionelle Leute und die Kraft Gottes!

  2. Anneliese G- sagt:

    Ich freue mich, dass der SADKO fährt im Namen Gottes!

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