Das Christina-Deschler-Buschkrankenhaus – eine „stark frequentierte Örtlichkeit“

Das Christina-Deschler-Buschkrankenhaus – eine „stark frequentierte Örtlichkeit“

In Ambohitsara ist jetzt Regenzeit. Morgens (hab ich heute von Dr. Roseline gehört) ist es meistens trocken, ab Nachmittag fängt es an zu blitzen, zu donnern und zu regnen.

Trotzdem hat das Buschkrankenhaus der Hope-Projekte-Madagaskar jetzt „Hochkonjunktur“. Viele Kinder – vor allem unter 5 Jahren – haben Probleme. Durch Erkältungen haben sie Schwierigkeiten in den oberen Luftwegen (kein Corona), kombiniert mit Erbrechen. Das wiederum führt bei diesen Kleinen schnell zur Dehydrierung und sie geraten in einen lebensbedrohlichen Zustand. Glücklicherweise kommen sie – dank dem 1 Euro Projekt – meistens gleich zur Krankenstation. Das 1Euro-Projekt ist ein „Sponsoring“, eine Art „Fond“ bei dem die Eltern der Kinder unter 5 Jahren fast nichts im Buschkrankenhaus bezahlen müssen.

Neulich war der neue Bürgermeister von Andranomena mit seiner Familie da. Und auch meine Schwiegermutter mit ihrem Urenkel, dem es schon länger schlecht geht. Meine Schwiegermutter wohnt eigentlich in Port-Berger, wo es ein staatliches Krankenhaus gibt. Aber meistens gibt es dort weder Medikamente, noch die Chemikalien für die nötigen Laboruntersuchungen. Ganz zu schweigen von Gerätschaften. Ich weiß das, weil ich 2019 selber für eine Weile dort war, als eine Schwesternschülerin aus Deutschland (Paula) dort für  1 Woche ein Praktikum gemacht hat.

Dieser Fond für Kleinkinder ist jetzt leider momentan fast aufgebraucht – wer möchte mithelfen, um ihn wieder „aufzufüllen“? Euer Geld ist hier wirklich sehr gut angelegt…

 

Trotz der schlechten Pisten kommen die Leute zahlreich. Sie müssen sowieso laufen. Aber auch das Missionszentrum ist mit dem SADKO unterwegs zu den Leuten in den Dörfern. Sogar wenn wir vorher die Pisten erst einmal notdürftig reparieren müssen. Hier z.B. wollten unsere Leute zum Dorf Belambo fahren, um dort nach dem Rechten zu sehen. Aber auf dem Weg mussten sie dann Holz schneiden, um es auf die Piste zu legen, weil ansonsten kein Durchkommen war.

Gerade jetzt, in der Regenzeit, ist unser SADKO von unschätzbarem Wert. Inzwischen ist er ca. 3 Jahre im Dauereinsatz unter sehr schwierigen Randbedingungen (s. oben). Deswegen braucht er jetzt eine neue Abdeckplane und neue Reifen.

Jede Spende dafür ist uns sehr herzlich willkommen. Auch bei betterplace machen wir gerade dafür „Werbung“ – wenn Ihr Leute kennt, die lieber über betterplace spenden, könnt Ihr  folgenden Link teilen: https://www.betterplace.org/de/projects/88826-buschkrankenhaus-ambohitsara

Vielen Dank auch, dass Ihr so treu hinter uns steht, uns im Gebet tragt, Eure Finanzen ins Reich Gottes investiert, unser Projekt weiterempfehlt….Vielen Dank für alle Gaben! 

Die Menschen von Ambohitsara und Umgebung sagen: Misaotra betsaka – vielen Dank

 

 

Spenden per Banküberweisung

Empfänger: HOPE e.V. Madagaskar
IBAN: DE36622515500220012366
Bank: Sparkasse Hohenlohekreis  (Deutschland)
BIC: SOLADES1KUN
Verwendungszweck: Madagaskar  (+ ggf. Teilprojekt, z.B. „SADKO“)
+ Ihre Anschrift  (für Ihre jährliche Spendenbescheinigung)

 

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1 Antwort zu Das Christina-Deschler-Buschkrankenhaus – eine „stark frequentierte Örtlichkeit“

  1. lierath anne sagt:

    Hallo Doris,
    gerade las ich deinen Bericht, der mich sehr berührt hat. Gerade Kinder unter 5 Jahren sind doch am meisten gefährdet. Wie gut, dass es diesen Fond für sie gibt. Das wusste ich bislang nicht. Ich würde gerne mehr darüber erfahen. Auch ob es die Möglichkeit einer “ Dauerspende „( z. B. monatlich )gibt . Habe jetzt erstmal einen normale Spende überwiesen mit dem Zusatz Spende Fond Kleinkinder . Ich hoffe dies war richtig und das Geld kommt diesem Fond zugute.
    Sei herzlich gegrüßt- auch deine Familie-
    Anne Lierath

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